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Gemeinsam mit ihrem Mini-Shetlandpony Egon wandert Sarah Lorenz seit zwei Jahren etappenweise durch Deutschland und schreibt darüber in ihrem Blog. Jetzt hat sie ein E-Book zum Thema Wandern mit Pferd veröffentlicht. Mehr als Grund genug, sie auf Country Reiten vorzustellen.

Erzähl doch ganz kurz etwas über dich und deinen Wanderreithintergrund
Ich bin Sarah, 26 Jahre alt und zusammen mit meinem Mini-Shetlandpony Egon wandere ich seit zwei Jahren etappenweise durch Deutschland. In diesem Jahr waren wir unter anderem schon in der Sächsischen Schweiz und in Brandenburg unterwegs. Jetzt geht es nach Rheinland-Pfalz und Hessen, direkt danach in den Norden ins Emsland und dann noch an die Kleinseenplatte in Mecklenburg-Vorpommern.

 

Wie bereitest du dich und dein Pferd vor, bevor ihr auf Tour geht?
Weil wir nahezu ständig unterwegs sind, sind sowohl Egon als auch ich ziemlich gut im Training. Ich nutze die Wanderpausen da eher zum Entspannen und auch Egon genießt dann die saftigen Wiesen und seine Pferdekumpels.

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Was empfiehlst du anderen ReiterInnen, um sich für einen mehrtägigen Ritt zu trainieren?
Ich reite zwar nicht, sondern wandere, aber trotzdem würde ich jedem ein kleines Trainingsprogramm empfehlen. Meiner Erfahrung nach ist es fast immer der Mensch, der zuerst schlapp macht (grinst). Gerade Leute, die viel im Büro und somit sitzend arbeiten, unterschätzen oft, wie lang 20 km sind, wenn sie plötzlich zu Fuß zurückgelegt werden müssen. Deswegen: Jeden Tag spazieren gehen (am besten mit dem Pferd zusammen), ein bisschen Sport treiben, Treppe statt Aufzug nehmen und generell gesund leben.

 

Und was sind deine drei Empfehlungen für das Pferd?
Nimm deinen Menschen nicht zu ernst und schau ab und an selber mit auf die Karte, die verlaufen sich nämlich gerne (lacht). Zur Vorbereitung: Neben der Kondition, die trainiert werden muss, sollte auf jeden Fall auch das ruhige Verhalten in Pausen, das Alleinebleiben, die Straßen- und Geländesicherheit und generell das Vertrauen zum Menschen geübt und aufgebaut werden.

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Was sollte man auf keinen Fall bei einem Wanderritt tun?
Sich verwandern (grinst). Alle anderen Erfahrungen kommen sowieso und können leider oft nur selbst gemacht werden. Jedes Pferd und jeder Mensch ist verschieden.

 

Welche Distanzen empfiehlst du für Tagesetappen?
Für mich ist die perfekte Etappenlänge um die 18 km. Das gibt immer noch einen kleinen Puffer, wenn man sich mal verläuft oder etwas anderes unvorhergesehenes passiert. Ab 20 km fange ich an zu jammern. Bei Mehrtagestouren finde ich es auch sehr hilfreich, zwischendurch mal zwei Nächte an einem Ort zu schlafen. So kann man einen Tag komplett ohne Gepäck losgehen und hat abends viel mehr Zeit, da das Zeltaufbauen entfällt.

 

Weitere Infos und die Bücher von Sarah Lorenz gibt es auf www.verwandert.de

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